Donnerstag, 26. Februar 2009

La Paz, 25./26.02.2009


Hallo Ihr Lieben,
gut in La Paz angekommen, haben wir ein nettes Hostel gefunden, in dem auch der Italiener ein Bett ergattern konnte.

Am ersten Tag erkundeten wir ein bisschen die Stadt und machten uns daraufhin auf eine Shopping-Tour - mit Erfolg :-)!



Abends sassen wir im Innenhof bei eisiger Kaelte zusammen und brachten dem Italiener das Kniffelspielen bei.

Heute haben wir uns noch einmal ausfuehrlicher die Stadt angeschaut, die sehr schoen zwischen Bergen gelegen ist.

Wir gingen zu einem Aussichtspunkt, von dem aus wir die Stadt ueberblicken konnten.




Jetzt sind VOELLIG geschafft vom Schreiben, haben Hunger und melden uns deshalb am Samstag wieder, bevor es weiter zum Titicacasee geht.

Salar de Uyuni Tour, 22.2.- 24.2.2009

Sonntag, 22.2.2009

Hallo an alle,
am Sonntagmorgen starteten wir unsere Tour nach Uyuni. Bevor es richtig mit dem Jeep losging, mussten wir zunaechst ueber die Grenze nach Bolivien. Hier bekamen wir fuer unsere Verhaeltnisse ein erstklassiges Fruehstueck (Kaese, Schinken, Marmelade, Kaffee, Saft).

Frisch gestaerkt stiegen wir in unseren Jeep, in dem wir die naechsten drei Tage die meiste Zeit verbringen wuerden.

Insgesamt startete die Tour mit zwei Jeeps a sechs Personen. Wir teilten uns den Jeep mit einem irischen Paerchen.

Der erste Stopp machten wir an einer Lagune, deren Namen wir leider vergessen haben, aber sie war wirklich sehr beeindruckend.



Danach ging es weiter zu einer heissen Quelle - so schnell wie wir unsere Klamotten auszogen und in dem heissen Wasser plantschten, konnten die uebrigen Mitreisenden gar nicht gucken. Das Anziehen gestaltete sich als wesentlich schwieriger. Gerade auch, weil wir uns schon auf ueber 4000m Hoehe befanden und das Atmen geradzu zur Qual wurde. Wir haetten nicht gedacht, dass man beim Umziehen so schnell aus der Puste kommt.

Bei der naechsten Lagune, der Laguna Verde, kuendigte uns der Jeep-Fahrer an, dass sich das Wasser in der naechsten Viertelstunde tuerkis farben wuerde. Dies konnten zunaechst gar nicht glauben, wurden dann aber doch vom Gegenteil ueberzeugt.


Weiter ging es zu den Schwefelquellen (stink, stink)! Mit dem unglaublichen passenden Namen Sol de Mañana.
Anschliessend erreichten wir unser Quartier fuer die Nacht. Zu unserer Ueberraschung war es eine ganz nette Unterkunft, wir schliefen zwar mit sechs Leuten in einem Zimmer, hatten keine Dusche, aber dennoch waren wir positiv ueberrascht, denn die Unterkunft wurde uns vorher als sehr einfach beschrieben. Das Essen war allerdings wie in einem Vier-Sterne-Restaurant.

Nach einem ausgiebigen Mittagessen ging es zu der nahegelegenen Laguna Colorado. Inzwischen auf 4278 Hoehenmetern angekommen, gestaltetete sich jede Bewegung als sehr anstrengend. Hinzu kam die Kaelte und der starke Wind, die einem das Atmen nicht gerade erleichterten.



Dennoch genossen wir die Aussicht auf die lang herbeigesehnten Flamingos und Alpacas.


Nicht nur uns, sondern vor allem Simon machte die Hoehe sehr zu schaffen, sodass er den restlichen Tag gequaelt mit fuerchterlichen Kopfschmerzen im Bett verbringen musste.

Abends sassen wir noch mit unserer Gruppe zusammen. In der Nacht war es aufgrund der Hoehe schwierig zu schlafen, sodass das gesamte Zimmer wach lag. Ausserdem herrschten draussen Temperaturen bis 5 Grad, nicht gerade angenehm, wenn man Sommer erwartet.



Montag, 23.02.2009

Morgens um 8 Uhr ging es weiter Richtung Arbol de Piedra, ein Baum aus Stein. Die Steinlandschaft war wirklich beeindruckend.

Da wir uns langsam wieder aus der Hoehe entfernten, ging es fuer Simon langsam gesundheitlich bergauf. Und auch wir konnten wieder besser durchatmen.

Nach einer endlosen Jeep-Tour, auf der wir hinten richtig durchgeschuettelt wurden, erreichten wir eine weitere Lagune, an der wir auch Mittagessen bekamen.



Eine weitere Jeep-Tour folgte, die wir aber unterwegs unterbrechen mussten, weil das naechste Baño uns zu weit entfernt erschien. Gar nicht so leicht zu leicht im Altiplano eine passende Stelle zu finden, auf der man nicht auf dem Praesentierteller sitzt :-).

Einen weiteren Zwischenstopp machten wir in einem kleinen Ort namens San Juan, in dem feststellten, dass der Karneval nicht nur bei uns gross gefeiert wird. Das ganze Dorf versammelte sich in einem Hinterhof und feierte, trank und tanzte. Ausserdem warfen die Kinder ununterbrochen mit Wasserbomben.



Gegen 17 Uhr erreichten wir unsere zweite Unterkunft, das Salzhotel. Beeindruckend - Waende, Zimmer, Moebel - alles wurde aus Salz errichtet. Auch hier bekamen wir den in Bolivien so beliebten Koka-Tee.


Da ab 22 Uhr der Strom ausgeschaltet wurde und wir am naechsten Tag sehr frueh aufstehen mussten, gingen wir sehr frueh ins Bett.


Dienstag, 24.02.2009

Mit einer einstuendigen Verspaetung, an die wir uns auf dieser Reise ja schon gewoehnt haben, ging es dann los in den Salzsee "Salar de Uyuni". Die Landschaft war unglaublich beeindruckend und man konnte sich kaum vorstellen, dass man die ganze Zeit ueber Salz faehrt.


Ein besonderes Highlight des heutigen Tages war eine im Salzsee gelegene Insel, die mit Kakteen uebersaeht war und auf der man in die unendliche Weite schauen konnte.


Da wir zur Regenzeit in Bolivien sind, war es uns moeglich, die unglaublichen Spiegelungen im Salzsee zu geniessen.






Gegen 13:30 Uhr erreichten wir schliesslich Uyuni und verabschiedeten uns dort von unserem Fahrer und unserer Gruppe.
In Uyuni angekommen, entschieden wir uns am selben Tag den Nachtbus nach La Paz ueber Oruru zu nehmen.

Somit erkundeten wir den Rest des Tages die kleine Stadt, genossen das einheimische Essen und warteten auf den Bus. Auch hier wurde Fasching ganz gross gefeiert, aehnlich wie bei uns waren so ziemlich alle betrunken. Auch unser Busfahrer hatte sich als Cowboy verkleidet und schien es fuer normal zu halten, den ganzen Tag Bier zu trinken. Mit einem Italiener, den wir schon auf der Uyuni-Tour kennenlernten, verbrachten wir die letzten Stunden vor Abfahrt vor dem Busunternehmen, um den Busfahrer genauer unter die Lupe nehmen zu koennen.

Irgendwie absurd, man sitzt in einer kleinen Stadt, in der selbst die Autofahrer stinkbetrunken sind und wartet auf den wiederum auch betrunkenen Busfahrer. Dabei hofft man die ganze Zeit nur, dass man heil am Ziel ankommt.

Da nicht genuegend Plaetze in einem Bus vorhanden waren, fuhren Joe und Simon in einem anderen Bus, somit hatten sie es leicht, sich ueber unseren betrunkenen Cowboy-Busfahrer lustig zu machen. Gott sei Dank begleitete uns der spanischsprechende Italiener. Der Bus war einfach, die Leute schliefen auf dem Boden, es war arschkalt, wir fuhren ueber unzaehlige Schotterpiste, dennoch erreichten wir ohne Unfall Oruro.
Dort sollten wir eigentlich in einen anderen Bus umsteigen. Doch es erwartete uns eine boese Ueberraschung. Weit und breit war kein Bus mehr zu sehen. Dank unserem Italiener haben wir die letzten Plaetze in einem anderen Bus nach La Paz bekommen. So konnten wir unsere Tour fortsetzen und mussten nicht am Bahnhof uebernachten.
Mit zwei Stunden Verspaetung erreichten wir schliesslich La Paz, ganz zum Leidwesen von Joe und Simon, die am Bahnhof auf uns warten mussten.

San Pedro, Sa den 21.02.2009

Hallo an alle,
heute haben wir erneut versucht das Valle de la Muerte zu finden. Allerdings nicht alleine, sondern mit einer organisierten Reisegruppe, sodass wir dieses Mal erfolgreich waren.

So besichtigten wir zunaechst das Valle de la Muerte mit seinen unglaublichen Duenen und steilen Felsen.
Anschliessend ging es weiter zum Valle de la Luna, diesmal sogar puenktlich zum Sonnenuntergang :-)!
Vorher machten wir einen Rundgang durch die Hoehlen am Anfang des Tales. In den dunklen Hoehlen wurde uns klar, warum unser Guide eine Taschenlampe bei sich hatte. Leider verloren wir diesen recht schnell und viel wichtiger die Taschenlampe, sodass wir uns schnell zwei Maedels angeschlossen haben, die ebenfalls eine Lampe bei sich hatten. Dennoch tat der Rundgang unseren Koepfen nicht wirklich gut: von Zeit zu Zeit hoerte man immer wieder ein "Autsch, mein Kopf"!
Danach ging es weiter zum Amphittheater, von dort aus konnten wir auch den Sonnenuntergang geniessen.
Angesichts der Touristenmassen gestaltetete sich dies als etwas schwierig, aber dennoch beeindruckte das Farbenspiel.
Nach dieser anstrengenden Tour goennten wir uns eine der besten Pizzen, die wir je gegessen haben.
Danach ging es flott ab ins Bett, denn am naechsten Tag startete unsere Uyuni-Tour.

Samstag, 21. Februar 2009

San Pedro de Atacama Sa, 21.2.2009

Hallo an alle,

heute ist unser letzter Tag in San Pedro. Morgen frueh um 8 Uhr gehts auf die Drei-Tages-Tour nach Uyuni. Wir melden uns dann danach wieder.

Liebste Gruesse an alle

Freitag, 20. Februar 2009

San Pedro, Do den 19.2

Hallo an Alle,

am Nachmittag machten wir uns also auf die geplante Fahrradtour. Wir mieteten uns 3 Mountainbikes und natuerlich Helme und machten uns auf den Weg.
Noch wussten wir nicht, was uns erwarten wuerde...
Gut gelaunt starteten wir unsere Tour, das erste Ziel sollte das Valle de la Muerte sein. Schon nach einigen Kilometern wurde klar, aus der laessigen Fahrradtour wuerden ziemliche Strapatzen sein. Es ging bergauf, so sehr, dass selbst die Tour de France ein Zuckerschlecken dagegen ist ;-) Schon nach 500 m wurden die ersten Pausen eingelegt und einige ueberlegeten sogar wieder zurueck zu fahren.



Mit Schieben, viel Wasser und einem enormen Durchhaltevermoegen schafften wir die erste Etappe. Wir kamen jedoch nicht wie geplant, beim Valle de la Muerte raus, sondern konnten das Valle de la Luna von oben ueberblicken. (Dies sollte unser naechstes Ziel sein).



Die AUsblicke verschaften uns neue Energie und somit beschlossen wir noch ein bisschen querfeldein zu fahren. Schotterpiste und die Hitze machte die Tour nicht gerade einfach, aber die Ruhe und die Weite uber die Felsen liessen uns wieder mal alles andere vergessen.




Zwei Stunden vor Sonnenuntergang machten wir uns auf den Weg zum Valle de la Luna. Hierfuer war ca. eine 3/4 Stunde eingeplant, laut Auskunft des Plans.
Aber auch das naechste Ziel erreichten wir nicht nach angegebener Zeit. Ein enormer Gegenwind und die Steigung erforderten immer wieder Pausen.
Als wir dachten, dass wir unser Ziel endlich erreicht haetten, stellte sich jedoch heraus, dass dies nur der Eingang war und ein unglaublich steiler Berg noch vor uns lag.
Mit letzter Kraft schoben wir unsere Fahrraeder hoch - immer wieder mit dem Gedanken aufzugeben und das Fahrrad einfach in den Sand zu schmeissen. Aber wir wollten ja unbedingt den Sonnenuntergang sehen und so quaelten wir uns bis nach oben.
Bis zum Aussichtspunkt galt es noch eine uns endlos erscheinende Duene hochzuklettern. Mit allerletzter Kraft erreichten einige frueher, andere spaeter (haha) den Aussichtspunkt.
Das Problem war nur, dass die Sonne bereits hinter den Bergen verschwunden war - Pech fuer uns! Trotzdem genossen wir das sich rosafaerbende Valle de la Luna.



Zu diesem Zeitpunkt erschien uns die Rueckfahrt geradezu unmoeglich. Wir ueberlegten ernsthaft einen Pick-Up Fahrer aufzureissen, der uns die 16km nach Hause bringen sollte. Leider fanden wir niemanden und so mussten wir unseren Heimweg wohl oder uebel mit dem Fahrrad antreten. Dumm nur, dass es inzwischen schon dunkel war und wir den Boden nicht mehr erkennen konnten. Zwar hatten wir Licht, allerdings nur hinten, was uns in diesem Moment wenig genuetzt hat.
Bergab fuhren wir also ueber Schlagloecher, Sand und Steine, vielleicht doch nicht so schlecht, dass wir nichts gesehen haben.
Der atemberaubende Sternenhimmel, in dem die Milchstrasse ganz deutlich zu erkennen war, liess uns noch ein Weilchen in der Dunkelheit verweilen.
Die letzte Etappe schafften wir mit letzter Kraft, wobei wir inzwischen sogar Licht hatten (bzw. Joe :-)), sodass wir gegen 21:30 Uhr (fast) unversehrt wieder in unserem Hostel eintrafen.


Fazit: 45km in 5,5 Stunden -> Hintern und Beine schmerzen immer noch! Aber trotzdem hat sich die Tour auf jeden Fall gelohnt!





Fr, 20.2.

Die vier Stadtmusikanten sind komplett!
Simon ist heute nach einer unglaublich langen Fahrt ebenfalls in San Pedro eingetrudelt!



Donnerstag, 19. Februar 2009

San Pedro de Atacama Di, 17.2 - 18.2

Hallo ihr Lieben,

wir sind gut in San Pedro angekommen. Die Busfahrt war bisher die schoenste, die wir je hatten.



Sehr abwechslungsreiche und faszinierende Landschaften, die die Busfahrt zu einem besonderen Erlebnis machten.



Gegen 17 Uhr erreichten wir unser Ziel. Leider gestaltete sich die Suche nach einem Hostel schwieriger als gedacht. Wir stellten schnell fest, dass wir nicht alleine waren, sondern dass die Stadt mit Travellern ueberfuellt ist. Die meisten Hostels waren bereits ausgebucht. Fuer die erste Nacht fanden wir schliesslich eine Unterkunft, wollten dort aber nicht laenger bleiben, da es einfach zu teuer war.

Am naechsten Tag zogen wir also in unsere naechste Unterkunft. Zwar schlafen wir hier in einem Dorm, aber wir haben bereits gute Kontakte zu unseren Mitbewohnern geknuepft.
Das Hostel hat einen netten kleinen Innenhof, indem wir hoffentlich noch weitere nette Abende verbringen.

San Pedro ist eine Oase am Rande der Atacama Wueste und liegt am noerdlichen Rand der Salar de Atacama.



Der Ort ist sehr klein und eigentlich sehr einfach, dennoch ist er leider ueberfuellt mit Touristen, die von hier unzaehlige Ausfluege starten.



Die Stadt wirkt auf uns, als waere sie extra fuer Touristen aufgebaut worden.



Man hat einen wunderschoenen Blick auf die Umgebung...

Inzwischen ist Simon in Santiago de Chile gelandet und wir erwarten ihn morgen im Laufe des Tages in San Pedro.
Heute wollen wir noch eine Bikingtour zu den nahegelegenen Valleys machen. Mehr dazu spaeter...
Liebste Gruesse


Montag, 16. Februar 2009

Salta, Mo. 16.2

Hallo ihr lieben,
den heutigen Tag haben wir sehr ruhig angehen lassen, nach einer herrlich langen Nacht und einem mehr oder weniger gutemn Fruehstueck haben wir uns auf den Weg in die Stadt gemacht.


Ein wenig durch die Stadt schlendern und hier und dort in den Laeden stoebern.



Nach einem leckeren Mittagessen (Pizza) gingen wir erstmal zurueck ins Hostel. Da Janins Kreislauf bei der Hitze nicht so ganz mitspielten, beschlossen Joe und ich alleine auf den nahe gelegenen Hausberg zu fahren, damit Janin morgen rechtzeitig zur Bussfahrt wieder fit ist.





An der Seilbahn auf dem Weg nach oben haben wir einen Deutschen getroffen mit dem wir die Aussicht genossen und im Schatten im Cafe chillten.

Zwei Stunden Ruhe sollten Janin genuegen, also machten wir uns wieder auf dem Weg zum Hostel um sie abzuholen, es ging ihr Gott sei Dank auch wieder gut.
Ein weiteres Mal zogen wir in die Stadt um uns den Plaza 9 Julio und die daneben gelegene Kirche anzuschauen. Interessant zu beobachten war, dass sich die meisten Autofahrer beim Vorbeifahren der Kirche bekreuzigten.



Heute werden wir den Abend mit einem leckeren BBQ im Hostel auf der Terasse ausklingen lassen, damit wir morgen um 7 Uhr den Bus nach San Pedro erwischen ;-)

Also wir melden uns von dort...
Liebe Gruesse an alle








Sonntag, 15. Februar 2009

Salta, So 15. Februar

Nach einer wesentlich bequemeren Nachtfahrt mit enormen Temperaturschwankungen sind wir heute morgen um 9 Uhr in Salta angekommen. Den Tag verbrachten wir damit, die Stadt zu erkunden, ein dickes Steak zu verputzen und am Busbahnhof (wir lieben Busse!!!!!:-)) unsere Tickets fuer den Bus am Dienstag nach San Pedro de Atacama zu erstehen. Die Busse fahren naemlich nur 2x woechentlich - wir haben aber drei der letzten Plaetze ergattert - Schoen!
Jetzt gucken wir gleich mal, was der Abend noch so bringt!
Wir melden uns morgen wieder.

Liebste Gruesse an alle!

La Rioja, Sa 14. Februar 2009 - haha

Unser Tag in La Rioja...

...nach busfahren, busfahren und nochmal busfahren kamen wir endlich in La Rioja an. Eigentlich wollten wir hier einen kleinen Zwischenstopp einlegen und uns am naechsten Tag auf den Weg nach Salta machen.
Doch als wir am Busbahnhof eintrafen waren wir grad so in Busfahrstimmung, dass wir beschlossen, noch eine kleine Nachtfahrt nach Salta einzulegen. Wie wir genau auf diesen grandiosen Gedanken kamen, ist uns bis jetzt nicht klar geworden. Vielleicht war es die tolle Landschaft, die uns ueberzeugte :-)



Jedenfalls kauften wir sofort unser Ticket fuer den Bus um 21:15 Uhr.
Da wir bis zur Abfahrt noch 4 Stunden Zeit hatten, vertrieben wir uns die Zeit in der Sonne und begannen einen Kniffel-Marathon zu starten.



Trotz weniger Erfahrung und anfaenglicher Skepsis war es Joe, der sogar noch 5 Minuten bevor der Bus eintraf, die letzte Kniffel-Partie starten wollte, sodass wir direkt auf dem Bahnsteig mit unseren Wuerfeln hantierten. Leider muessen wir auch zugeben, dass er (bisher) der Kniffelmeister in unserer Runde ist.
Dann hiess es wieder busfahren, busfahren, busfahren...

Mendoza, Fr 13. Februar - Sa 14. Februar

Hallo an alle,

nach einer weiteren Nachtfahrt sind wir morgens in Mendoza angekommen.



Die Busfahrt war seeeehr anstrengend. Staendig haben Kinder geschrien oder in den Gang gekotzt. Herrlich!
Am Busbahnhof wurden wir sofort von einem Hostelbesitzer angesprochen, der uns seinen Casa del Sol empfohlen hat. Joe fragte ihn mit seinen herrlichen Spanisch-Kenntnissen nach einem Bett fuer drei Personen - das imponierte dem Besitzer zwar ungemein, dennoch bekommen wir Gott sei Dank ein Zimmer mit DREI Betten.
Im Hostel angekommen entschieden wir uns sofort fuer eine Fahrradtour mit Weingutsbesichtigungen inklusive Weinproben.



Der Hostelbesitzer brachte uns mit seinem "Super-Mobil" (ein voellig verrosteter Jeep) in die Naehe vom ersten Weingut. Es folgten zwei Besichtigungstouren mit anschliessender Weinprobe, die uns natuerlich am besten gefallen hat :-)!



Danach haben wir noch die Stadt besichtigt, deren Attraktionen hauptsaechlich aus schoen angelegten Parks bestehen.
Zum Abend gab es einen XXL-Burger - anschliessend liessen wir den anstrengenden Tag im Hostel ausklingen und fielen totmuede ins Bett, denn am naechsten Tag fuhr um 8 Uhr schon unser Bus nach La Rioja.

Mittwoch, 11. Februar 2009

...

Claudia fragte uns vorhin, wie das Leben mit dem Rucksack so ist....



...PURES CHAOS...:-)

Buenos Aires Di 10.Februar - Do 12.Februar

Dienstag, 10.2.2009

Am Dienstagmorgen starteten wir ganz frueh von unserem Hostel in Montevideo Richtung Busbahnhof, um von dort nach Buenos Aires zu fahren. Nach einer 2-stuendigen Busfahrt und einer anschliessenden Bootstour erreichten wir schliesslich unser Ziel. Leider hatten wir es vorher verpasst, argentinische Pesos zu tauschen, sodass wir uns mit unseren Rucksaecken aufmachten und eine gute Stunde ins Centrum liefen. Dank Joe dauerte es nicht noch laenger, da sein Orientierungsinn im Vergleich zu unserem ausserordentlich gut zu sein scheint.
So erreichten wir ohne grosse Umwege ein nettes Hostel direkt im Centrum, wo wir endlich unsere Rucksaecke absetzen konnten.
Leider oder Gott sei Dank erst dann begann es wenig spaeter in Stroemen zu giessen (unser erster richtiger Regentag auf dieser Reise:-)).
So beschlossen wir den Tag erstmal ruhig angehen zu lassen und uns gegen Abend in ein sehr nah gelegenes Restaurant zu begeben - lecker Essen gefolgt von einem leckeren Bierchen! Anschliessend liessen wir den Abend im Innenhof des Hostels mit einem Glaeschen Wein, Kniffel und angeregten Gespraechen ausklingen.


Mittwoch, 11.2.2009

Der Tag begann frueh, denn wir hatten uns viel vorgenommen - eine selbstgeplante Route durch die Stadt sollte unser Ziel sein - und das alles zu Fuss - die Flip-Flops waren uebrigens gar kein Problem dabei.:-)
Wir begannen am Plaza de Mayo. Hier besuchten wir Teile eines argentinischen Gottesdienstes.



Ausserdem befindet am Plaza auch der rosafarbene Prasidentenpalast Casa Rosada. Der Balkon erlangte Beruehmtheit durch die Auftritte der Evita Peron.



Weiter stiessen wir auf eine Kirche in der Naehe des Stadtviertels San Telmo.



Dort fanden wir ausserdem einen neuen Begleiter, ein Hund, der uns sofort in sein Herz geschlossen hat, sodass er uns ca. eine Stunde quer durch die Stadt folgte und nicht mehr von unserer Seite wich.



Jegliche Fluchtversuche unsererseits schlugen fehl. Schliesslich gelang uns die Flucht, in dem wir schnell in der Galeria Pacifico verschwanden.



Anschliessend schlenderten wir durch die nahgelegene Fussgaengerzone.



Suedlich der Av Florida (Einkaufszone) verlaeuft die belebte Av Corrientes. Ein Stueck weiter liegt die breiteste Strasse der Welt, die Av 9 de Julio.



Dort steht auch das Wahrzeichen von Buenos Aires: der Obelisco.





Durch das Theaterviertel ging es schliesslich zu unserem letzten Anlaufpunkt, dem Palacio del Congreso.
Danach waren wir ziemlich erladigt von den ganzen Eindruecken (und vom Blog schreiben uebrigens auch), sodass wir noch essen waren und den Abend aehnlich gestalten wie den Abend davor.
Bevor es morgen weiter geht, gucken wir uns noch das Arbeiterviertel La Boca an.


Donnerstag, 12.02.2009

Bevor es fuer uns weiter geht, waren wir heute morgen noch im Arbeiterviertel La Boca. Die Busfahrt dorthin gestaltete sich schwieriger als gedacht. Nachdem wir ca. 10min versucht haben, unsere Geldscheine in den Schlitz zu stecken, wurden wir von dem Busfahrer darauf aufmerksam gemacht, dass man nur mit Muenzen zahlen kann (die wir leider nicht hatten). Nette Argentinier schenkten uns aber ein paar Cents, sodass wir doch noch unser Ticket loesen konnten.
Die bunten Haeuser im Viertel waren zwar sehr schoen, aber auch eine unglaubliche Touristenattraktion.
So schlenderten wir ein wenig durch die Strassen und machten uns danach (mit Kleingeld) wieder auf den Weg zurueck zum Hostel.

Abschliessend koennen wir sagen: die Stadt wurde uns vorher als "crazy" beschrieben. Unsere Eindruecke bestaetigten dies.
Eine wunderschoene, faszinierende Stadt, die eine unglaubliche Atmosphaere ausstrahlt!
Jetzt sitzen wir grad im Hostel und warten auf unseren Bus nach Medoza. Wir melden uns von dort wieder.