Donnerstag, 23. April 2009

Wieder zurück - Sastag 18.4

Entgegen aller Warnungen waren die Kontrollen am Flughafen kein Problem. Dennoch ging es erst mit einstündiger Versätung los Richtung Heimat.
Der eigene Monitor faszinierte zu sehr, somit kam das Schlafen ein wenig zu kurz. Nach ca. 9 Stunden erreichten wir Paris.
Völlig übermüdet verbrachten wir die Zeit am Flughafen mit Kniffeln bevor wir dann in unsere kleine Maschine nach Bremen steigen konnten.
Noch schnell 1 1/2h schlafen um dann wenigstens einigermaßen fit in Bremen anzukommen ;-)
Gegen 14h landete unser Flugzeug in der Heimat, geschafft! Hier wurden wir von Familie und Freunden in Empfang genommen.

Wir sind zwar zurück, aber noch nicht wirklich angekommen. Aufeinmal ging alles so schnell. Erst langsam lebe ich mich wieder ein.
11 wunderschöne Wochen sind vorbei. Viele neue Eindrücke und Erfahrungen wurden gesammelt, eine Zeit, die ich nicht mehr missen möchte...

Freitag, 17. April 2009

Auf nach Caracas Donnerstag 16.4- Freitag 17.4

Hallo,
die Rueckfahrt von Pui Puy nach Carupano gestaltete sich weniger anstrengend, worueber ich auch wirklich sehr froh bin!
Mit einem kleinen Fischerboot wurden wir nach Rio Caribe gefahren. Da die Wellen allerdings ziemlich hoch waren wurden dies nicht wie erwartet zu einer angenehmen Bootstour, sonder eher zu einem feuchten Vergnuegen ;-)
Von rio Caribe aus nahmen wir den Bus nach Carupano, von hier aus sollte am Abend unser Bus nach Caracas fahren. Da wir noch 4 Stunden Zeit hatten kniffelten wir am Strand und gaben dann unser letztes Geld fuer ein anstaendiges Abendessen aus ;-)

gegen 21h fuhren wir dann endlich los. Die Busfahrt war der absolute Horror. Die Klimanlage liess sich anscheinend nicht regulieren oder der Busfahren wollte einfach einen Kuehlschrank aus dem Bus machen. Bei 14 Grad bibberten wir die ganze Nacht. Wer erwarten auch schon ein Eisfach, wenn man in Venezuela einen Bus bucht??!

Voellig unterkuehlt und ohne Geld erreichten wir um 5h morgens Caracas. Wir suchten eine Bank, gingen Fruehstuecken und sitzten jetzt schon wieder seit ewiglkieten im Internet um den Blog zu schreiben ;-)

Vielleicht schaffe ich es nicht mehr vollstaendig oder gebe vorher auf, dann einfach bei den Jungs schauen, die sind fleissiger...;-)

Es ist jetzt 11h und in einer Stunde machen wir uns auf den Weg zum Flughafen. Um 16h geht unser Flieger - nach Hause!!! Ich freu mich schon...
Bis ganz bald...
...liebste Gruesse

Sabrina

Pui Puy Dienstag 14.4 - Donnerstag 16.4

Um 5.30h am naechsten Morgen machten wir uns gleich auf den Weg zum Strand. Dieser entschaedigte fuer die Strapatzen am Vortag.



Ein schoener Strand, mit wenig bis keinen Touristen. Nur ein paar Einheimische, die hier ihren Fischfang betrieben, wenn sie gerade mal lust dazu oder hunger hatten ;-)



Die nachsten Tage verbrachten wir mit chillen, kniffeln und einfach nur entspannen.



Wir schliefen in einem Zimmer direkt am Strand, herrlich!


Blick aus unserem Zimmer

Tja... und eine Haengematte hatten wir auch im Zimmer, die ich allerdings weniger zum Chillen nutzen konnte, denn die Jungs fanden es besoners spassig mir zu zeigen, dass man durchaus mit Anschwung die Decke erreichen kann, ohne aus der Haengematte zu fallen ;-)



Ein kleines Problem war allerdings die vorangegangene Semana Santa. Es gab kaum etwas zu essen. Den erstag Tag hielten wir uns mit Fischempanada uber Wasser, die aber wirklich so wiederlich waren, dass uns klar war, dass es so nicht weiter gehen kann. Letztendlich trieben wir doch noch meistens etwas essbares auf. Brot mit Tuna und Zwiebeln oder aehnliches ;-)

Ansonsten lasse ich hier mal die Bilder sprechen, die Jungs haben ja genug geschrieben ;-)









Vamos a la playa - Sonntag 12.4

Vamos a la playa...

...so einfach wie es dieser Satz vermuten lässt war unsere Fahrt zum Strand leider nicht. Bevor wir uns am Strand erholen konnten mussten wir uns noch unglaublichen Anstrengungen aussetzten.
Unser Ziel hieß zunächst Rio Caribe. Vin dort aus wollten wir einfach zu einem der nahegelegenden Strände fahren.
Mit dem Bus fuhren wir also nach Carupano, von hier aus sollten kleine Busse nach Rio Carbie fahren. Diese fuhren auch tatsächlich, ein Problem war nur, dass der Busfahrer auf uns und unser Gepäck n ict so gut zu sprechen war ;-) Er beschimpfte uns als Gringos und regte sich aus unerklärlichen Grunden wahnsinnig auf. Nachdem wir ihm versicherten, dass wir anstatt für 3 für 5 Plätze bezahlen ( er war wohl der Meinung, dass unsere Rucksäcke zu groß waren) durften wir zumindest mitfahren.
Von Rio Caribe aus ging die Tour dann mit einem "Jeep" weiter. Der Fahrer ließ uns an einer Straßenkreuzung raus und versicherte uns, dass dies die Straße zum Strand sei. Herrlich, immerhin war der Playa Medina schonmal ausgeschildert.
Einheimische erzaehlten uns, dass es wohl 1/2 Stunde zu Fuß sei. Was uns allerdings schon hätte Zweifeln lassen sollen, war dass die Taxifahrer für 15 min Fahrt schon unglaublich viel Geld verlangten.
Naja da wir ja jetzt in Übung waren, was das laufen anging beschlossen wir uns zu Fuß auf den Weg zu machen.
Nach ca.2 Stunden Fußmarsch kamen wir völlig fertig (zumindest ich) endlich am Playa Medina an. Hier stellte sich heraus, dass es keine Lodges oder ähnliches gubt, sondern der Strand einem Hotel gehört. Eine Übernachtung hier hätte unser Budget um längen überstiegen. Da es schon langsam dunkel wurde versuchte ich das Hotelpersonal davon zu uberzeugen, dass sie uns an ihrem Strand in Hängematten übernachten lassen. Nach endlosem Hin und Her willigten sie ein. Wieder bei den Jungs angekommen um ihnen die freudige Nachricht zu überbringen hatten sich diese aber bereits entschlossen ein kleine Nachtwanderung zu machen und die näechsten 10 km zum näechsten Strand Pui Puy noch zu betsreiten.
Natürlich sah ich ein, dass es wesentlich entspannter ist am nächsten Morgen schon direkt am Strand aufzuwachen, doch in dem Moment war ich mir nicht sicher, ob ich diesen überhaupt noch erreichen würde.
Aber versuchen wollte ich es...Rucksack auf, Taschenlampen an und los ging die Nachtwanderung....durch Wälder und kleine Dörfer.

Gegen 22h erreichten wir das Dorf Pui Puy. Von hier aus sollte es noch eine halbe Stunde zum Strand sein. Einheimische machten uns darauf aufmerksam, dass der Weg zum Strand um diese Uhrzeit zu gefährlich wäre. Sie boten uns ein Zimmer an indem wir Übernachten könnten. Wir nahmen an. Quasi auf dem Fußboden verbrachten wir die Nacht im Dorf und machten uns dann am nächsten morgen auf dem Weg zum Strand.

Endlich angekommen!

Tepui Roraima Dienstag 7.4 - Samstag 11.4


Roraima

Tag 1 Dienstag --> Para Tepui - Military Camp

Gegen 6h startete die Tour in Santa Elena. Nachdem wir mit Zelten und Schlafsaecken ausgesattet worden waren fuhren wir ca. 1-2 Stunden in den Ort Para Tepui. Hier sollte dann die eigentliche Tour beginnen.
Wir wanderten ca. 4 Stunden bis zur Mittagspause und dem ersten Camp "Tek River".
Danach sollte es weiter gehen. Gegen 18h erreichten wir dann unser Nachtquatier das Military Camp. Welches eigentlich nur aus ein paar Steinen bestand, die als Schutz fuer die "Kueche" dienten. Der Weg dorthin war nicht gerade einfach, wie durchquerten 3 Fluesse. Wobei wir uns an Seilen festhalten mussten, die ueber den Fluss gespannt waren, da uns die Stroemung ansonsten mitgerissen haette. Joe stellte sich nicht ganz so geschickt an, zog einmal zu viel am Seil und riss Simon und mich somit mit ins Wasser ;-). Naja nass waren wir sowieso, denn es regnete in sroemen.
So erreichten wir ziemlich fertig und nass das Military Camp. Dafuer entschaedigte allerdings das Abendessen. Obwol dem Guide nur die einfachsten Mittel zur verfuegung standen zauberte er immer wunderbare Mahlzeiten.

Am nachsten Morgen hatten wir einen wunderbaren Blick auf den Tepui neben dem Roraima und...



... auf den Tepui Roraima, den es nun zu besteigen galt...!!!



Tag 2 Mittwoch --> Military Camp - Roraima

Weiter gehts! Fino, fino wie unser Porter immer zu sagen pflegte! Was uns noch erwarten sollte ahnte glaube ich keiner als wir das Military Camp verliessen.
Ein 6 Stuendiger Aufstieg erwartete uns. Das Wetter lies sehr zu wuenschen uebrig. Es regnete die meiste Zeit. Leider war kaum jemand von uns ausruestungstechnisch gut versorgt. Somit waren wir recht schnell nass, die Hosen trockneten kaum bis gar nicht mehr und es wurde zudem auch noch immer kaelter, je naeher man dem Ziel kam.



Unser Guide "Puri"! Verrueckt, dass er ausgerechnet den gleichen Spitznamen hat wie dieses schrecklichen Stechfliegen, die mich so furchtbar genervt haben nach der Death Road!
Auf dem Tepui oder besser gesagt in der vorgelagerten Grann Sabana sollte es diese auch geben. Allerdings konnte ich dank meiner guten Vorbereitungen (Cremes, Repilentes, lange Hose und Shirt) die Zahl der Stiche ziemlich reduzieren ;-)



Mittagspause...



Wir kommen dem Ziel naeher, immerhin sind wir schon an der Steilwand angekommen.

Der letzte Part sollte woh auch der schwierigste werden. Unter einem Wasserfall hindurch, auf losen Steinen klettern wir die letzte halbe Stunde dem Gipfel entgegen.
Dort angekommen mussten wir in einer Hoehle etwa zwei Stundne auf unseren Porter warten. Dieser hatte den Aufstige nicht so schnell geschafft! Leider hattenw ir deswegen auch kein Essen und keine Zelte!
Es war wirklich furchtbar kalt. In der Nacht schliefen wir im Zelt auf freier Flaeche auf einem Steinboden! Mir war wirklich noch nie so kalt!!

Tag 3 Donnerstag --> Auf dem Tepui

Den Tag verbrachten wir eher ruhig um uns von dem Aufstieg zu erholen. Simon wanderte mit der restlichen Gruppe (Davis, David und Elodie) 8 Stunden zu einem Aussichtspunkt, wo sich Guyana, Brasilien und Venezuela vereinen.

Joe und ich entschieden uns dafuer, eine 5 Stuendige kleine Wanderung mit unserem Porter "in der Naehe" zu machen...



die Steilwand genauer zu erkunden...



...und am Abend lieber noch den Sonnenuntergang zu geniessen!



Diese Nacht war zwar immer noch kalt, aber schon wesentlich angenehmer, da unser Zelt nun etwas geschuetzter in einer Hoehle stand!

Tag 4 Freitag --> Abstieg - Tek River

Frueh am Morgen machten wir uns auf den Weg um den Abstieg zu beginnen, schliesslich hatten wir eine lange Strecke vor uns.
Den ersten Teil, also den eigentlichen Abstieg bis zum Basis Camp meisterten wir in Bestzeit ;-)
Voellog motiviert ging es danach weiter.
Gegen 17h erreichten wir das Camp am tek River unser Camp fuer die Nacht, hier konnten wir im Fluss schwimmen - herrlich!
Fuer mehr als das Abendessen reichte unsere Kraft heute leider nicht mehr ;-)



Tag 5 Samstag --> Tek River - Para Tepui

Der letzte Tag verging ziemlich schnell. Voellig KO machten wir uns auf den Weg um die Letzte Etappae zu bestreiten! Nach 3 Stunden erreichten wir voellig fertig aber froh es geschafft zu haben den Ort Para Tepui!



Hier holte uns dann ein Jeep ab. Bevor wir zurueck nach Santa Elena fuhren badeten wir noch an einem Wasserfall, schliesslich musste der Dreck der letzten Tage ja irgendwie runter, bevor man sich wieder in die Zivilisation begibt ;-)

Den restlichen Tag verbrachten wir damit einen Bus fuer den nachesten Tag nach Ciudad Guyana zu kommen. Dies stellte sich allerding wegen des OsterWE als nicht ganz so einfach heraus. Nachdem wir 3 Stunden am Bahnhof gewartet hatten und kein Veranstalter geoeffnet hatte entschlossen wir uns am neachsten Morgen um 6 Uhr zum Bahnhof zu fahren um eventuell einen Bus zu bekommen.

Mit dem Bus nach Venezuela Montag 6.4

Hallo,
endlich habe ich mal wieder Internet um euch auf den neusten Stand zu bringen...
Von Manaus aus haben wir einen Bus nach Boa Vista genommen. Die Fahrt dauerte gute 12 Stunden.
Mal wieder sahen wir einen wunderschoenen Sonnenuntergang.



Ansonsten war die Fahrt wie jede andere Busfahrt auch. Gegen 21 Uhr erreichten wir Boa Vista. Hier fanden wir auch gleich eine Pousada in der Naehe vom Busbahnhof. Vor dem Einschlafen gab es noch ein Bierchen und natuerlich jede Menge "Repliente" (Autan), denn schliesslich befanden wir uns dort in einem der Malariagebiete Brasiliens ;-)

Am nachsten Tag ging es weiter mit dem Bus nach Santa Elena de Uairen (Venezuela). Im Bus lernten wir zwei Franzosen aus franzoesisch Guyana - Elodie und David - kennen. Mit ihnen buchten wir auch gleich eine Tour auf den Roraima. Eigentlich dauern die Touren 6 Tage, da wir aber noch an den Strand wollten, entschieden wir uns fuer eine 5 Tagerstour fuer den naechsten Tag.

Den restlichen Tag verbrachten wir oder besser gesagt die Jungs mit den Vorgespreachen und Besorgungen fuer die Tour. Ich verbrachte die Zeit im Bett, da ich mal wieder etwas angeschlagen war. Meine Zweifel die Tour vielleicht nicht antreten zu koennen wurden am naechsten Morgen nicht bestaetigt, ich war wieder "topfit".

Samstag, 4. April 2009

HAPPY BIRTHDAY

Schnidde,
ich wuensche Dir alles, alles Liebe zum Geburtstag! Ich hoffe ihr habt ordentlich gerockt...
Wir holen das nach...ich freue mich schon!
Bis ganz bald
Kuessis

Manaus Sa 4.4

Hallo ihr Lieben,

heute sind wir in Manaus angekommen. Unglaublich, die ganze Zeite ueber sieht man nichts weiter ausser Wald am Ufer und dann schuat man am Morgen nach draussen und entdeckt eine riesige Stadt.





Zunaechst haben wir uns ein Hostel gesucht, dann die Stadt angeschaut, obwohl es hier ausser der Oper nicht wirklich viel zu sehen gibt.





Die meiste Zeit haben wir eigentlich damit verbracht ein Internet Cafe zu suchen und den Blog zu schreiben, aber nun ist es ja geschafft :-)

Morgen geht es weiter mit dem Bus. Zunaechst in richtung Boa Vista und dann weiter nach Venezuela.
Ich melde mich wieder sobald es moeglich ist...

Liebste Gruesse

Ahoi! Eine weitere Schifffahrt Mi 1.4 - Fr 3.4


Mittwoch 1.4


Am Mittwoch ging es dann zurueck zum Schiff. Als kleines Dankeschoen schenkten wir unserem Guide noch ein Werder Trikot, welches wir vorher guenstig erworben hatten...

Wir machten noch ein paar Besorgungen fuer die naechste Fahrt nach Manaus und um 14h legte unser Schiff dann ab.

Der Tag an Bord verlief nicht sonderlich spektakulaer, da das Wetter nicht so optimal war, verbrachten wir die meiste Zeit mit Siesta :-)

Im Allgemeinen war das Boot schon sehr luxerios, ein riesiges Sonnendeck mit richtiger, ja Bar kann man schon fast sagen. Ein ziemlicher Unterschied zum ersten Boot. Allerdings nicht unbedingt besser.


Donnerstag 2.4
Ein weiterer Tag an Bord. Leider haben wir das Fruehstueck versclafen :-). Aber ganz ehrlich wer steht schon um 6h auf, wenn man den ganzen Tag nichts zu tun hat...
Den Tag verbrachten wir oben an Deck, zwischendurch gab es natuerlich Essen. Den Abend verbrachten wir mit zwei Iren, die wir schon auf dem letzten Boot kennen gelernt haben.


Freitag 3.4
Auch heute fand das Fruehstuck mal wieder ohne uns statt. Dafuer entdeckten wir aber super leckere Burger, die an Deck verkauft wurden. Anosnsten verbrachten wir den Tag an Deck in der Sonne. Wir kniffelten und kniffelten und kniffelten. Am Abend sassen wir noch in netter Runde an Deck und tranken ein paar Bier.
Ein absolutes Highlight dieser Fahrt waren die unglauben Sonnenuntergaenge...








Ein weiteres Mal im Regenwald Mo 30.3 - Di 31.3

Hallo ihr Lieben!

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Wir befanden uns also ein weiters Mal - irgendwie so ganz zufaellig - auf dem Weg in den Regenwald.

Montag 30.3

Joe unser Guide holte uns um 8h vor unserem Schiff in Tabatinga ab. Natuerlich kam er nicht wie verabredet um 8h, sondern ungefaehr eine Stunde spaeter. Wobei das auch an der Zeitverschiebung liegen kann...sowieso eine sehr seltsame Angelegenheit, dass Orte die 10 Minuten auseinander liegen eine Stunde Zeitunterschied haben!

Na ja auf jeden Fall ging es dann erstmal mit einem kleinen Boot rueber nach Kolumbien, dort machten wir noch einige Besorgungen und tranken zum Fruehstueck erstmal ein Bier. Noch ahnten wir nicht, dass Joe (unser Guide) eigentlich staendig und zu jeder gelegenheit Alkohol trank.
Gegen 10h ging es dann endlich los, wir fuhren mit dem Peque Peque auf die kolubianische Seite. Hier besuchten wir ein Anbaugebiet, dass voellig ueberflutet war.


Dieses erkundeten wir naeher mit einem Einbaum...
...eine sehr wackelige Angelegenheit, vorallem als sich eine riesen Spinne in unser Boot verirrte und Gesa und ich voellig hilfos im Boot herumsprangen.



Wir bekamen mit dem Fruchtfleisch einer Pflanze Tattoos aufgemalt und wurden mit einer weiteren Pflanze geschminkt.

In einer Lodge in der Naehe bekamen wir dann unser Pollo mit Arroz zum Mittag. Wobei ich kein Pollo hatte, da einer der Aras mir mein Stueck Huehnchen vom Teller geklaut hat.


Waherend ich dann damit beschaeftigt war den Ara zu verscheuchen klaute mir der Affe auf meinem Schoss die Bohnen...naja Essen wird auch voellig ueberbewertet :-)


Weiter ging es dann durch einige Kanaele, desweiteren besuchten wir eine kleinen Indianerstamm im Regenwald.
Fur Gesa und mich ein eher anstrengendes Erlebnis, da wir vom ganzen Dorf umzingelt wurden, weil wir Schmuck kaufen sollten. Letztendlich entschieden wir uns dafuer von jeder Frau eine Kleinigkeit zu kaufen.

Gegen abend fuhren wir weiter zu einer naechsten Communidad, hier sollten wir auch uebernachten. Vorher genossen wir noch ein kuehles Bad.
Zum Abendessen wurden wir von Joe bekocht, es gab lecker Fisch, danach fielen wir muede ins Bett.

Dienstag 31.3

Am Morgen machten wir einen vierstuendigen Spaziergang durch die Umgebung. Unser Guide hatte unglaublich viel Geduld und erklaerte uns fast jede Pflanze. Wir konnten viele Fruechte probieren und er zeigte uns eine Trantel.
Voellig erledigt kammen wir danach wieder an unserer Unterkunft an. Weiter ging es dann erstmal mit dem Peque Peque.


Wir besuchten einen Jaguar, der hier allerdings als Haustier gehalten wird. Respekt hatte ich dennoch :-)


Danach ging es weiter durch unglaublich schoene Landschaften, bis wir unsere zweite Unterkunft erreichten.

Eine Lodge, besser gesagt ein einfaches Holzhaus direkt im Wasser. Herrlich! Joe holte seine Angeln und wir gingen fischen. Ich habe tatsaechlich 3 Fische gefangen :-), dafuer hat sich aber auch mein Angelhacken zwei Mal unten am Grund ¨verheddert¨, sodass unser Guide runter
tauchen musste um ihn wieder zu befreien...huch...

Direkt danach fuhren wir wieder auf den Fluss und schwammen dem Sonnenuntergang entgegen.

Am Abend fuhren wir erneut mit dem Peque Peque los. Joe zeigte uns kleine Kaimane. EInen fing er sogar und holte ihn auf das Boot, sodass wir ihn anfassen konnten.


Spaeter gab es dann noch ein paar Bierchen in netter Runde und dann gingen die einen frueher die andern speter ins Bett...

Peru - Brasilien - Kolubmbien So 29.3

Nachdem wir also den peruanischen Teil Santa Rosa des Dreilaenderecks erreicht hatten mussten wir uns zunaechst den Ausreisestempel besorgen. Gesa eine deutsches Maedchen, welches wir auf dem Boot kennen gelernt haben musste ein wenig um ihren Stempel kaempfen. Da sie in Lima lebt und angeblich die erlaubte Einreisezeit in Peru ueberschritten hatte wollten die Grenzbeamten sie nicht ausreisen lassen. Letztendlich einigten sie sich aberdarauf, dass sie 30 Soles zahlt und die Sache damit erledigt ist.
Nun konnten wir mit einem kleinen Boot weiter nach Brasilien (Tabatinga) fahren.

Ohne Probleme fanden wir auch sofort ein Schiff nach Manaus. Es sollte am Mittwoch fahren. Perfekt fuer uns, somit blieb noch genug Zeit um einen weiteren Ausflug in den Regenwald zu unternehmen.
Um uns einen Ueberblick ueber die Angebote zu verschaffen fuhren wir nach Letizia (Kolumbien).

- Irgendwie absurd, man faehrt mal eben mit dem Taxi nach Brasilien oder nach Kolumbien -

Leider mussten wir feststellten, dass genau wie in Montevideo, auch hier am Sonntag wirklich keine Geschaefte geoeffnet haben. Somit entschlossen wir uns am Montag nochmal nach einer Tour zu schauen und erstmal etwas essen zu gehen.
Was sich nicht als so einfach herausstellen sollte, da wir nur Soles dabei hatten und keine kolumbianischen Pesos. Letztendlich fanden wir aber ein Strassenladen, der sich bereit erklaerte unsere Soles zu nehmen :-)

Auf dem Rueckweg nach Brasilien, mussten wir ein Wenig mit dem Taxifahrer diskutieren, da wir viel zu viel Geld bezahlen sollten. Wie das Schicksal es will, kam uns hierbei ein englischsprechender Kolumbianer (Joe) zu Hilfe.
Es stellte sich heraus, dass er Touren in den Regenwald organisierte. Er bot uns eine Tour fuer 35 Dollar pro Tag und Person an. Gesa, Simon, Joe und ich waren natuerlich sofort begeistert und stimmten zu.
Ein weiteres Mal waren wir einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort...

Am nachsten Tag sollte es also losgehen. Somit beschlossen wir nur noch ein paar Besorgungen zu machen, etwas zu essen und dann auf unserem Schiff ins Bett zu gehen.

Mit dem Schiff nach Kolumbien Fr 27.3

Hallo ihr Lieben,
unsere naechste Schifffahrt sollte nun also von Iquitos nach Letizia gehen. Eine kolumbianische Stadt im Dreilaendereck (Kolumbien, Peru und Brasilien).
Wir verbrachten zwei Nachte an Bord. Wie auch beim letzten Mal hatten wir hier eine Kabine und eine Haengematte.
Eigentlich wollten Joe und Simon sich abwechseln, da Joe aber einer wenig kraenkelte und Simon mir versichterte, dass er gerne in der Haengematte schliefe, genoss Simon zwei Nachte unter Deck :-)
Ansonsten stellten wir fest, dass unsere erstes Boot ¨Henry¨einfach nicht zu schlagen war. Denn dieses Mal hatten wir nicht unsere eigenes ¨Sonnendeck¨direkt vor der Tuer :-) und auch die Kabine war um einiges kleiner, sodass ich es zuvor nicht fuer moeglich gehalten haette dort zu schlafen...
Ein Highlight zumindest fuer Simon und mich war allerdings der Kaffee den man am Kiosk erwerben konnte.
Die fahrt fuerhrte uns ueber den Amazonas, wobei wir nicht wirklich schnell voran kamen, da wir an wirklich jedem kleinen Dorf anhielten um Personen oder Fracht abzuladen.
Dennoch erreichten wir am So den 29.3 gegen 11h Santa Rosa. Dies ist die Grenzstadt Perus. Auf der anderen Flusseite befinden sich Letizia (Kolumbien) als auch Tabatinga (Brasilien).