Freitag, 17. April 2009

Vamos a la playa - Sonntag 12.4

Vamos a la playa...

...so einfach wie es dieser Satz vermuten lässt war unsere Fahrt zum Strand leider nicht. Bevor wir uns am Strand erholen konnten mussten wir uns noch unglaublichen Anstrengungen aussetzten.
Unser Ziel hieß zunächst Rio Caribe. Vin dort aus wollten wir einfach zu einem der nahegelegenden Strände fahren.
Mit dem Bus fuhren wir also nach Carupano, von hier aus sollten kleine Busse nach Rio Carbie fahren. Diese fuhren auch tatsächlich, ein Problem war nur, dass der Busfahrer auf uns und unser Gepäck n ict so gut zu sprechen war ;-) Er beschimpfte uns als Gringos und regte sich aus unerklärlichen Grunden wahnsinnig auf. Nachdem wir ihm versicherten, dass wir anstatt für 3 für 5 Plätze bezahlen ( er war wohl der Meinung, dass unsere Rucksäcke zu groß waren) durften wir zumindest mitfahren.
Von Rio Caribe aus ging die Tour dann mit einem "Jeep" weiter. Der Fahrer ließ uns an einer Straßenkreuzung raus und versicherte uns, dass dies die Straße zum Strand sei. Herrlich, immerhin war der Playa Medina schonmal ausgeschildert.
Einheimische erzaehlten uns, dass es wohl 1/2 Stunde zu Fuß sei. Was uns allerdings schon hätte Zweifeln lassen sollen, war dass die Taxifahrer für 15 min Fahrt schon unglaublich viel Geld verlangten.
Naja da wir ja jetzt in Übung waren, was das laufen anging beschlossen wir uns zu Fuß auf den Weg zu machen.
Nach ca.2 Stunden Fußmarsch kamen wir völlig fertig (zumindest ich) endlich am Playa Medina an. Hier stellte sich heraus, dass es keine Lodges oder ähnliches gubt, sondern der Strand einem Hotel gehört. Eine Übernachtung hier hätte unser Budget um längen überstiegen. Da es schon langsam dunkel wurde versuchte ich das Hotelpersonal davon zu uberzeugen, dass sie uns an ihrem Strand in Hängematten übernachten lassen. Nach endlosem Hin und Her willigten sie ein. Wieder bei den Jungs angekommen um ihnen die freudige Nachricht zu überbringen hatten sich diese aber bereits entschlossen ein kleine Nachtwanderung zu machen und die näechsten 10 km zum näechsten Strand Pui Puy noch zu betsreiten.
Natürlich sah ich ein, dass es wesentlich entspannter ist am nächsten Morgen schon direkt am Strand aufzuwachen, doch in dem Moment war ich mir nicht sicher, ob ich diesen überhaupt noch erreichen würde.
Aber versuchen wollte ich es...Rucksack auf, Taschenlampen an und los ging die Nachtwanderung....durch Wälder und kleine Dörfer.

Gegen 22h erreichten wir das Dorf Pui Puy. Von hier aus sollte es noch eine halbe Stunde zum Strand sein. Einheimische machten uns darauf aufmerksam, dass der Weg zum Strand um diese Uhrzeit zu gefährlich wäre. Sie boten uns ein Zimmer an indem wir Übernachten könnten. Wir nahmen an. Quasi auf dem Fußboden verbrachten wir die Nacht im Dorf und machten uns dann am nächsten morgen auf dem Weg zum Strand.

Endlich angekommen!

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