Freitag, 17. April 2009

Tepui Roraima Dienstag 7.4 - Samstag 11.4


Roraima

Tag 1 Dienstag --> Para Tepui - Military Camp

Gegen 6h startete die Tour in Santa Elena. Nachdem wir mit Zelten und Schlafsaecken ausgesattet worden waren fuhren wir ca. 1-2 Stunden in den Ort Para Tepui. Hier sollte dann die eigentliche Tour beginnen.
Wir wanderten ca. 4 Stunden bis zur Mittagspause und dem ersten Camp "Tek River".
Danach sollte es weiter gehen. Gegen 18h erreichten wir dann unser Nachtquatier das Military Camp. Welches eigentlich nur aus ein paar Steinen bestand, die als Schutz fuer die "Kueche" dienten. Der Weg dorthin war nicht gerade einfach, wie durchquerten 3 Fluesse. Wobei wir uns an Seilen festhalten mussten, die ueber den Fluss gespannt waren, da uns die Stroemung ansonsten mitgerissen haette. Joe stellte sich nicht ganz so geschickt an, zog einmal zu viel am Seil und riss Simon und mich somit mit ins Wasser ;-). Naja nass waren wir sowieso, denn es regnete in sroemen.
So erreichten wir ziemlich fertig und nass das Military Camp. Dafuer entschaedigte allerdings das Abendessen. Obwol dem Guide nur die einfachsten Mittel zur verfuegung standen zauberte er immer wunderbare Mahlzeiten.

Am nachsten Morgen hatten wir einen wunderbaren Blick auf den Tepui neben dem Roraima und...



... auf den Tepui Roraima, den es nun zu besteigen galt...!!!



Tag 2 Mittwoch --> Military Camp - Roraima

Weiter gehts! Fino, fino wie unser Porter immer zu sagen pflegte! Was uns noch erwarten sollte ahnte glaube ich keiner als wir das Military Camp verliessen.
Ein 6 Stuendiger Aufstieg erwartete uns. Das Wetter lies sehr zu wuenschen uebrig. Es regnete die meiste Zeit. Leider war kaum jemand von uns ausruestungstechnisch gut versorgt. Somit waren wir recht schnell nass, die Hosen trockneten kaum bis gar nicht mehr und es wurde zudem auch noch immer kaelter, je naeher man dem Ziel kam.



Unser Guide "Puri"! Verrueckt, dass er ausgerechnet den gleichen Spitznamen hat wie dieses schrecklichen Stechfliegen, die mich so furchtbar genervt haben nach der Death Road!
Auf dem Tepui oder besser gesagt in der vorgelagerten Grann Sabana sollte es diese auch geben. Allerdings konnte ich dank meiner guten Vorbereitungen (Cremes, Repilentes, lange Hose und Shirt) die Zahl der Stiche ziemlich reduzieren ;-)



Mittagspause...



Wir kommen dem Ziel naeher, immerhin sind wir schon an der Steilwand angekommen.

Der letzte Part sollte woh auch der schwierigste werden. Unter einem Wasserfall hindurch, auf losen Steinen klettern wir die letzte halbe Stunde dem Gipfel entgegen.
Dort angekommen mussten wir in einer Hoehle etwa zwei Stundne auf unseren Porter warten. Dieser hatte den Aufstige nicht so schnell geschafft! Leider hattenw ir deswegen auch kein Essen und keine Zelte!
Es war wirklich furchtbar kalt. In der Nacht schliefen wir im Zelt auf freier Flaeche auf einem Steinboden! Mir war wirklich noch nie so kalt!!

Tag 3 Donnerstag --> Auf dem Tepui

Den Tag verbrachten wir eher ruhig um uns von dem Aufstieg zu erholen. Simon wanderte mit der restlichen Gruppe (Davis, David und Elodie) 8 Stunden zu einem Aussichtspunkt, wo sich Guyana, Brasilien und Venezuela vereinen.

Joe und ich entschieden uns dafuer, eine 5 Stuendige kleine Wanderung mit unserem Porter "in der Naehe" zu machen...



die Steilwand genauer zu erkunden...



...und am Abend lieber noch den Sonnenuntergang zu geniessen!



Diese Nacht war zwar immer noch kalt, aber schon wesentlich angenehmer, da unser Zelt nun etwas geschuetzter in einer Hoehle stand!

Tag 4 Freitag --> Abstieg - Tek River

Frueh am Morgen machten wir uns auf den Weg um den Abstieg zu beginnen, schliesslich hatten wir eine lange Strecke vor uns.
Den ersten Teil, also den eigentlichen Abstieg bis zum Basis Camp meisterten wir in Bestzeit ;-)
Voellog motiviert ging es danach weiter.
Gegen 17h erreichten wir das Camp am tek River unser Camp fuer die Nacht, hier konnten wir im Fluss schwimmen - herrlich!
Fuer mehr als das Abendessen reichte unsere Kraft heute leider nicht mehr ;-)



Tag 5 Samstag --> Tek River - Para Tepui

Der letzte Tag verging ziemlich schnell. Voellig KO machten wir uns auf den Weg um die Letzte Etappae zu bestreiten! Nach 3 Stunden erreichten wir voellig fertig aber froh es geschafft zu haben den Ort Para Tepui!



Hier holte uns dann ein Jeep ab. Bevor wir zurueck nach Santa Elena fuhren badeten wir noch an einem Wasserfall, schliesslich musste der Dreck der letzten Tage ja irgendwie runter, bevor man sich wieder in die Zivilisation begibt ;-)

Den restlichen Tag verbrachten wir damit einen Bus fuer den nachesten Tag nach Ciudad Guyana zu kommen. Dies stellte sich allerding wegen des OsterWE als nicht ganz so einfach heraus. Nachdem wir 3 Stunden am Bahnhof gewartet hatten und kein Veranstalter geoeffnet hatte entschlossen wir uns am neachsten Morgen um 6 Uhr zum Bahnhof zu fahren um eventuell einen Bus zu bekommen.

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