Freitag, 27. März 2009

Iquitos, Fr 27.3

Hallo ihr Lieben,

nach zwei ewig langen Busfahrten sind wir zunaechst am Sonntag abend in Tingo Maria und am Montag mittag in Pucallpa angekommen.

Von dort aus sollte am Abend das Boot nach Iquitos den Hafen verlassen. Tatsaechlich fuhr es allerdings erst am naechsten Morgen ab. Naja so ist das hier eben so haben wir zumindest eine Nacht im Hostel gespart ;-)

Heute (Freitag) sind wir dann tatsaechlich in Iquitos angekommen. Am Abend geht es auch gleich weiter mit dem naechsten Boot in Richtung Letizia.

Bisher haben wir uns den Stadtteil Belen angeschaut, waren essen, werden gleich noch ein bisschen einkaufen und uns dann auf den Weg zum Hafen machen.


Wie ihr merkt bin ich ein wenig schreibfaul, deswegen schaut doch fuer ausfuehrlichere Berichte unserer Fahrt auf Simon und Joes Blog : http://www.transamazonas.blogspot.com/ ;-)

Liebste Gruesse
Sabrina

Samstag, 21. März 2009

Lima Sa. 21.3.2009

Hallo ihr Lieben,

heute haben wir Janin zum Flughafen gebracht. Sie ist jetzt wiedre auf dem Weg nach Hause. Ein bisschen neidisch bin ich ja schon, zumindest was das Essen betrifft ;-)
Janin, ich hoffe du hast deinen eigenen Bildschirm und kein Pollo mit Arroz ;-)

Spaeter haben wir uns noch die Stadt angeschaut - nichts besonderes! Volle Fussgaengerzonen, Kirchen und laute ¨Rummelplaetze Morgen um 9h geht es dann auch schon weiter Richtung Pucallpa, ich melde mich wieder...

Lima Do 19.3.2009 - Fr 20.3.2009

Am spaeten Nachmittag erreichten wir Lima. Nachdem wir uns auf den Stadtteil, Miraflores, geeinigt hatten, suchten wir dort ein einigermassen bezahlbares Hostel.
Zu unserer Freude hatte das Hostel eine Dachterasse, sodass wir beschlossen, den Abend dort zu verbringen. Die Jungs zogen spaeter noch los, wir beide machten uns nachts noch einmal auf, um Mc Donalds einen Besuch abzustatten.
Wie es in Rio am ersten Abend begann, so endete es hier in Lima!

Am Freitag fruehstueckten wir ausgiebig auf unserer Dachterasse und verbrachten den restlichen Tag am Strand.
Spaeter verabschiedeten wir Janin mit einem herrlichen Grillabend - lecker Salate, Steak, Kartoffeln, Baguette und Sossen. Was will man mehr?!

Pisco Mi 18.03 - Do 19.3

Mittwoch 19.3

Hallo ihr Lieben,
am Dienstag sind wir gegen Nachmittag in Pisco angekommen. Nachdem wir aus dem Bus gestiegen sind, wurden wir zunaechst von sechs Leuten versuch dazu zu ueberreden doch unbedingt in ihr Hostel zu gehen. Letztendlich haben wir uns dann fuer das guenstigste entschieden - eine gute Wahl.

Nachdem wir ein weiteres Mal Pollo mit Aroz gegessen haben, buchten wir eine Tour zu den Islas Ballestas fuer den naechsten Tag.

Gegen Abend fuhren wir ans Meer um hier den Sonnenuntergang zu geniessen.



Am Abend wollten Simon und Sabrina eigentlich nur noch eben schnell zum Riesenrad in der Strasse gehen, um die suedamerikanischen Standards zu ueberpruefen :-)
So weit sollte es aber nicht mehr kommen, denn wir wurden im Innenhof des Hostels auf ein, zwei Glaeser Pisco eingeladen :-)


Donnerstag 19.3

Heute sind wir um 7h zu Islas de Ballestas gefahren. Mit dem Boot faehrt man um die Boegen der Insel. Ausserdem gibt es hier Unmengen Seeloewen, Humboldpinguine und natuerlich die Komorane und Pelikane. Die Scheisse dieser Voegel auch Guano genannt wird hier abgebaut.









Auf der Rueckfahrt haben wir eine riesige Figur gesehen, die in einen Stein geritzt wurde.
Angeblich ein Ueberbleibsel der Inka.


Um ca. 11 Uhr waren wir zurueck in Pisco und haben uns dann auf den Weg nach Lima gemacht, eine vierstuendige Busfahrt.

Cusco - Andahuaylas - Ayacucho, Mo.16.3. - Di.17.3.

Busfahren!!!

Am Montagmorgen sind wir in Cusco losgefahren, um die naechsten 10 Stunden im Bus nach Andahuaylas zu verbringen.
Gegen Abend erreichten wir den Ort. Unsere Kraft reichte nur noch dazu aus, das Busticket fuer den naechsten Tag zu kaufen.

So ging es dann am naechsten Tag weiter: wieder 10 Stunden busfahren nach Ayacucho. Die Strasse fuehrte quer durch die Berge und war landschaftlich sehr schoen.




In Ayacucho schauten wir uns noch kurz den Ort an, da unser Bus aber am naechsten Morgen um 8 Uhr nach Pisco gehen sollte, verschlug es uns schnell in unser Hostel.

Sonntag, 15. März 2009

Cusco Sa 14.3 - So 15.3

Hallo ihr Lieben,

nach einer wunderschoenen aber auch anstrengenden Woche sind wir zurueck in Cusco.



Uns geht es soweit gut.
Gestern waren wir ein wenig Shoppen ;-) und am Abend eine super leckere Pizza essen. Nach einer Woche Reis ein absolutes Highlight.

Morgen fahren wir weiter in Richtung Lima. Zwischendurch versuchen wir den Blog weiterhin zu vervollstaendigen...

- Jetzt gehen wir erstmal Fruehstuecken -

Bis bald
liebste Gruesse

Die Coca - Tour Fr 13.3.2009

Hallo an Alle,

heute sollte unser Bus von Pilcupata zurueck nach Cusco fahren. Da nicht genuegend Busplaetzte vorhanden waren fuhren Janin und Sabrina zusammen mit den beiden Schweizern in einem Bus und Joe und Simon in einem Anderen. Ganz wohl war uns bei diesem Gedanken nicht, denn schliesslich kannten wir diese Horror- Strecke ja nun schon vom Hinweg. Dazu kam auch noch, dass es schon seit Tagen regnete und dies die ohnehin schon unbefestigte Strecke nicht sicherer machte. Der Bus sollte also abends um 19.30h losfahren, sprich im Dunkeln. Bis zum nachmittag sind auch keine Busse aus Cusco in Pilcupata angekommen, was ungewoehnlich ist und auf Erdrutsche auf der Strecke schliessen laesst. Naja schliesslich war ja Freitag der 13, was soll da schon schiefgehen ;-)
Frank, der eigenllich mit uns fahren wollte, ueberlegte es sich kurzerhand anders und verkaufte sein Ticket wieder, soviel dazu ;-)

Wir hatten den Tag ueber also nicht viel zu tun und begnuegten uns damit mit Patrick und Benni Karten zu spielen. Sabrina kam dieser Ruhetag auch ganz gelegen, da sie sich ein bisschen erkaeltet hatte und demnach viel Zeit im Bett verbrachte. Gestaerkt mit Paracetamol sollte so die Busfahrt uberstanden werden.

Gegen 19.30 h trudelte unser Bus tatsaechlich ein und wir machten es uns auf unserer Rueckbank "bequem". Der Sitzabstand reichte nichteinmal zum Sitzen. Was die Folgen sein sollten war uns hier noch nicht klar.
Auch wussten wir noch nicht was es bedeutete, als Joe lachend in den Bus hineinrief: " Die Frau da vorne hat einen riesigen Sack Coca bei sich, langweilig wird euch also nicht". So sollte es auch kommen, kaum hatten wir Pilcupata verlassen stiegen im naechsten Dorf zwei weitere Frauen mit riesigen Coca- Saecken ein. Damit begann das Schauspiel, hektisch und schwitzend versuchten die Frauen kiloweise Coca aufgeteilt in kleinen Tueten im Bus zu verstecken. Ein voellig absurdes Geschehen. Das meiste Coca wurde unter den Sitzbezuegen versteckt, auf und in den Taschen der anderen Passagiere und , man glaubt es nicht, hinter den Vorhaengen. (Wie unauffaellig!) Innerhalb von Minuten stank der ganze Bus entsetzlich nach Coca. Wir fragen uns tatsechlich, welcher Polizist das nicht riecht oder bzw. die grandiosen Verstecke nicht bemerkt- vielleicht ist die Frage auch eher, vieviel Kilo die Polizisten bekommen, wenn sie das Chaos uebersehen.
Naja zumindest verschonten sie nach mehrmaligen Ermahnen unsere Sitze und Taschen.
Inzwischen war es auf der Rueckbank so eng geworden, dass man sich nicht mehr bewegen konnte. Die Strecke war unglaublich holperig, sodass man staendig mit dem Kopf gegen die Scheibe oder mit dem Knie gegen den Sitz knallte. (Das Ergebnis sieht man jetzt - ueberall blaue Flecken).
Nach einer Stunde dann die erste Uberraschung, ein Erdrutsch versperrte uns den Weg. Doch der Busfahrer blieb gelassen, erzaehlte irgendwas von einer Stunde und fing an zu schaufeln. Leider konnten wir den Bus in der Zeit nicht verlassen, da wir sonst spaeter sicherlich um einige Tueten Coca reicher gewesen waeren ;-)

Nach nur einer dreiviertel Stunde mussten wir alles austeigen, ueber den Erdrutsch laufen und dann von der anderen Seite dem Bus zu sehen, wie er mit Vollgas uber den Erdhuegel, nahe dem Abgrund, raste. - Aber er schaffte es und die Fahrt ging weiter...
Schlafen war in dem Bus kaum moeglich und wenn einem doch mal die Augen zu fielen erwachte man, weil der Kopf mal wieder gegen die Scheibe geknall war.

Kurz vor der Ankunft in Cusco fingen die Schmugglerfrauen hektisch an, ihre Seacke wieder einzusammeln, kurz vor Cuco verliessen sie dann den Bus! Unglaublich!
Nach 10 Stunden sind auch wir endlich in Cusco angekommen und erreichten fix und fertig unser Hostel.

Die Jungs hatten anscheinend nicht so viel Glueck mit der Ankunft ihres Busses, so dass sie erst gegen abend in Cusco eintrafen. Ein bisschen bloed fuer uns, da sie nach unserer Rechnung ja schon um die 10h Verspaetung hatten und wir kein Lebenszeichen von ihnen erhalten haben. Bei der Strecke kein wirklich gutes Gefuehl. In einem Cafe trafen wir den deutschen Inhaber, ein guter Freund von Frank. Dieser bot uns an in Pilcupata anzurufen und nachzufragen. Tatsaechlich erfuhren iwr, dass die Jungs, aus welchen Gruenden auch immer, erst einen Bus am Morgen genommen hatten. Immerhin ein etwas beruhigendes Gefuehl.
Allerdings trafen wir die beiden an diesem Abend auch nicht mehr an, denn als wir wieder ins Hostel kamen schliefen sie bereits.

Naja, letztlendlich haben alle eine weiteres Mal eine Death Road uberstanden ;-)

Manu National Park So 8.3 - 12.3


Sonntag, 08.03.2009


Nachdem wir den Samstag mit den letzten Vorbereitungen fuer unsere Tour verbracht haben, ging es am Sonntagmorgen zunaechst Richtung Atalaya. Von dort sollte uns ein Boot zu unserer Lodge im Dschungel bringen.
Wir entschieden uns jedoch nicht auf dem konventionellen Weg, also mit dem Jeep nach Atalaya zu fahren, sondern den Ort mit einem Rafting-Boot zu erreichen.
Doch bevor es losging, mussten wir zunaechst noch das Boot aufpumpen -puh!
Nach geschaffter Arbeit ging es los: wir suchten uns alle unseren Platz im Boot, bekamen kurz die verschiedenen Regeln erklaert und schon waren wir auf dem Wasser.



Nach ein paar Stromschnellen machten wir an einem kleinen Strand Pause und unser Guide spielte mit uns sehr lustige Spiele, bei denen wir Girls natuerlich gewannen - wir sind ja durch unser Studium schon ziemlich erprobt.
Danach ging es weiter flussabwaerts, bis wir Atalaya erreichten. Dort trafen wir Frank plus unser Gepaeck, unsere Koechin und ihren kleinen Sohn Louis wieder - wir beluden das kleine Boot und machten uns damit auf den Weg zu unserer Lodge.



Mit dem Gepaeck auf dem Ruecken ging es auf einem kleinen Weg zu unserer Unterkunft - auf diesem Weg kam schon das erste Hindernis: ein Fluss, den wir mit dem Rucksack auf dem Ruecken durchqueren mussten - gar nicht so einfach! Sabrina verlor prompt ihren Flip-Flop, den wir aber gerade noch retten konnten!
Heil und trocken angekommen, bezogen wir unsere Raeume, erkundeteten danach ein wenig die Gegend, sammelten Holz fuer ein Feuer am Abend und genossen unser erstes Essen, dass unsere Koechin, die ebenfalls aus Pilcopata mitgekommen war, uns zubereitete.



Spater ging es dann runter zum Fluss, das Feuer wurde entzuendet, ein bisschen einheimischer Schnaps herumgereicht: so liessen wir den Abend ausklingen.




Montag, 09.03.2009

Am Montagmorgen machten wir uns nach einem Fruehstueck auf zu einer Kanopi-Anlage. (Keine Ahnung, wie man das schreibt - aber es funktioniert ungefaehr so: man startet von einer Plattform in 25-30 m Hoehe. Dort bekommt man einen Klettergurt umgeschnallt und wir an diesem mit Hilfe eines Karabinerhakens mit dem Seil verbunden, an dem man dann bis zur naechsten Plattform faehrt. -Alles klar? :-))



Nach einem kleinen Fussmarsch quer durch den Dschungel erreichten wir die erste Plattform.
Am Anfang hatten wir schon ein wenig Respekt vor der Hoehe, aber schon nach der ersten
Strecke genossen wir die Aussicht und die Geschwindigkeit.



Nach der letzten Plattform seilten wir uns noch von dieser ab.
So machten wir uns nach diesem Abenteuer wieder auf den Weg zu unserer Lodge und ruhten uns erstmal ein wenig aus. Gegen Nachmittag fing es so stark an zu regnen, dass wir beschlossen, den Tag ruhig ausklingen zu lassen.


Dienstag, 10.03.2009

Mittlerweile ganz schoen von Mosquitos zerstochen, brachen wir vormittags zusammen mit Philippe, dem Lodge-Eigentuemer, auf um einen grossen Rundgang durch den Dschungel zu machen. Wir wanderten bergauf und berauf uns freuten uns immer wieder, dass wir Gummistiefel anhatten. So war es kein Problem durch Schlamm zu laufen.
Halt machten wir zunaechst an einem SEHR alten und SEHR grossen Baum, der wirklich riesig war.



Ausserdem probierten wir diverse Pflanzen, die zwar nicht allzu gut schmeckten, aber sehr gut gegen viele Krankheiten helfen sollen. Des Weiteren kamen wir in den Genuss von Termiten, die einen frischen Geschmack haben und ein bisschen an Pfefferminz erinnerten.
Nach einem 2,5 stuendigen Fussmarsch erreichten wir wieder unsere Lodge.
Nachmittags machten wir uns auf eine weitere kleine Entdeckertour. Diesmal liefen wir allerdings keine konventionellen Wege, sondern gingen flussaufwaerts.



Dies bedeutete: von Stein zu Stein springen, durchs Wasser waten und aufpassen, dass kein Wasser in die Gummistiefel laeuft. Dies gelang auf dem Hinweg, im Hellen, noch ganz gut.
Allerdings traten wir erst in der Daemmerung den Heimweg an und schon wurde es ruck zuck dunkel. Mithilfe von unseren Taschenlampen versuchten wir einigermassen den Weg zu finden. Als es allerdings auch noch anfing zu regnen, verliessen wir die Flussstrecke und gingen den letzten Weg bis zu unserer Lodge durch den Wald. Voellig durchnaesst kamen wir dort irgendwann wieder an. Wir sassen noch ein wenig zusammen; ziemlich bald gingen wir aber erschoepft vom Tag ins Bett. Doch die Ruhe waehrte nicht lange: in unserem Zimmer entdeckten wir ploetzlich an der Wand eine ziemlich grosse Spinne. Wir ueberlegten uns ganz diplomatisch, was nun am besten zu tun sei, denn verlassen konnten wir das Zimmer beide ja nicht, allerdings wollte auch keiner von uns mit der Spinne alleine bleiben. So entschieden wir uns, dass es das Beste waere, um Hilfe zu rufen. Joe kam auch sofort und fing die Spinne mithilfe von einer Plastiktuete ein. Es stellte sich heraus, dass sie leicht giftig war.
Daraufhin durchsuchten wir vor dem Schlafen noch einmal unser ganzes Zimmer und stiessen dabei auf diverse Kakerlaken. Frank, der uns diesmal zur Hilfe kam, versuchte sie zu fnagen, aber sie waren einfach zu schnell und es waren zu viele. So raeumten wir nachts noch unser komplettes Zimmer auf, weil wir solche Angst vor Kakerlaken im Rucksack hatten.
Danach konnten wir nun endlich beruhigt schlafen gehen.

Mittwoch, 11.03.2009

Der heutige Tag sollte etwas ruhiger beginnen, da wir um 13h von einem Boot abgeholt werden sollten, um dann einen Wasserfall zu suchen. Was das heisst konnten wir uns noch nicht so wirklich vorstellen, aber schliesslich wollten wir ja Abenteuer erleben ;-)

Nach ein kurezen Bootstour erreichten wir einen Fluss, der sich vom Berg hinab schlaengelte. Diesem Fluss wollten wir nun folgen. Ein nicht ganz leichtes unterfangen, wie sich schnell herausstellte. Balancieren auf Baumstaemmen und Steinen, krabbeln durch dichtes Gebuesch und zwischendurch an Baumstaemme fassen, die mit Ameisen ueberhaueft sind – AUA-! Ein weiteres Highlight der negativen Art war eine riesige Spinne.

Danach zogen wir es vor uns nicht mehr mit den Haenden an den Steinen festzuhalten. Diese Idee bewaehrte sich allerdings nicht ;-)
Einige stellten sich diesen Aufgaben mit viel Geschick, andere mit weniger ;-) So kam es das man schnell mal auf einem glatten Stein ausrutschte und dann den Weg mit nassen Gummistiefeln und nasser Hose bewaeltigen musste, aber frueher oder spaeter hat es jeden einmal erwischt.
Nach 2 bis 3 Stunden bergauf mussten wir leider aufgeben, ohne den Wasserfall erreicht zu haben. Da keiner wusste wo sich dieser Wasserfall tatsaechlich befindet, die Strecke immer steiler wurde und es bald dunkel werden wuerde, beschlossen wir umzukehren.

Das vorschtige Huepfen und Balancieren von Stein zu Stein hatte ein Ende gefunden. Aufeinmal waren die nassen Schuhe jedem egal, wir warteten durchs Wasser, auch wenn es uns bis zum Bauchnabel ging, egal...denn keiner von uns wollte diese Strecke im Dunkeln beenden.

Als wir endlich das Ufer des Flusses erreichten war natuerlich unser Boot nicht mehr da. Wir pausierten erstmal bei einer netten Familie, die uns einen leckeren frisch gepressten Orangensaft machte – eine Staerkung die wir alle gut gebrauchen konnten.
Hier erfuhren wir auch, dass unser Boot bald zurueck kommen wuerde. Ein Glueck, denn inzwischen war es dunkel und wir hatten keine lust auf eine weitere Wanderung.

Klitschnass und voellig fertig erreichten wir dann unsere Lodge. Nach dem Abendessen gingen wir recht schnell ins Bett, da wir am naechsten Morgen ja frueh aufstehen wollten um die Voegel zu sehen.


Donnerstag, 12.03.2009

Um 4:50 Uhr klingelte unser Wecker, weil wir eigentlich zunaechst mit dem Boot zu einem Platz fahren wollten, wo man Aras beobachten kann und danach noch einen Abstecher in ein Schlfgebiet machen. Doch ein Blick nach draussen verhiess nichts Gutes: es hatte die ganze Nacht schon geregnet und regnete auch um 5 Uhr morgens noch, sodass unser Trip buchstaeblich ins Wasser fiel. Wir machten also fuer ein paar Stuendchen noch einmal die Augen zu.
Nach dem Fruehstueck brachten wir im stroemenden Regen unsere Sachen nach unten,



wo das Boot schon auf uns wartete. Als alles verstaut war, ging es wieder zurueck: zunaechst nach Atalaya



und von da aus mit dem Jeep nach Pilcopata. Auf dem Weg sahen wir noch ein paar kleine Aeffchen, die am Strassenrand durch die Baeume turnten und hielten an einem Aussichtspunkt, wo wir ein Abschlussfoto machten.



Wieder in Pilcopata angekommen, ruhten wir uns den Rest des Tages von unserem Dschungel-Trip aus und kurierten unsere zahlreichen Stiche.

Pilcupata - Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt - Fr 6.3.2009

Nach einer Nacht in Paucatambo (Hostal fuer umgerechnet einen Euro) machten wir uns morgens auf den Weg zu unserem Truck. Wir fanden ihn und unseren Fahrer auch und nach kurzer Wartezeit konnten wir aufsteigen. Noch war massig Platz und wir dachten, wir haetten die komplette Ladeflaeche fuer uns.
Doch nach ca. 100m Fahrt machte der Fahrer Halt und es stiegen massig peruanische Frauen und Maenner auf, sodass die Ladeflaeche ganz voll wurde. So starteten wir die Fahrt und suchten uns nach kurzer Zeit einen Platz auf einem Holzbrett, auf dem man gut sitzen und vor allem die wunderbare Landschaft betrachten konnte. Zunaechst war es noch sehr kalt, doch schon nach kurzer Zeit ging es auf einer sehr schmalen Strasse, die wieder der Death Road sehr nahe kam, immer nur bergab, sodass wir durch Nebelwald fuhren und schliesslich den Regenwald und das tropische Klima erreichten.



Nach 6 Stunden Truckfahrt waren wir dann auch ganz froh, als wir endlich in Pilcopata ankamen.



Hungrig von der Fahrt staerkten wir uns erstmal an einem Stand am Mercado. Dort sprach uns ein Einheimischer an und fragte, was wir als naechstes vorhaetten. Wir erzaehlten es ihm und fragten ihn nach dem Bus in den naechsten Ort, den wir abends noch nehmen wollten. Er versprach uns dort hinzubringen und erzaehlte ausserdem, dass gerade ein weiterer Deutscher im Ort waere. Wir dachten uns noch nichts dabei und gingen mit ihm zusammen zu unserem Bus, der um 17 Uhr fahren sollte. Doch als wir den Busfahrer fragten, sagte er sofort, dass der Bus erst eine Stunde spaeter fahren wuerde. Fuer uns ja mittlerweile nichts Neues mehr und so stellten wir uns auf eine Wartezeit ein und erkundeten die Gegend.



Doch wir warteten und warteten und der Bus machte keine Anstalten, sich in Bewegung zu setzen.
Gegen 19.30 Uhr kam der EInheimische wieder bei uns vorbei und sagte uns, dass er nun den anderen Deutschen aus dem Ort holen wuerde, damit wir mit ihm reden koennen. Wir stimmten einfach mal zu, obwohl wir zu dem Zeitpunkt noch nicht genau wussten, was uns das jetzt alles bringen sollte.
Wenig spaeter kamen die Beiden wieder. Der Deutsche stellte sich als Frank vor, der seit 3,5 Jahren in Peru lebt und privat Dschungel-Touren anbietet. Wir erzaehlten ihm unseren Plan ueber Boca Manu nach Puerto Maldenado zu fahren. Er sage uns sofort, dass es in der Regenzeit kaum moeglich sei diese Strecke zu fahren - und wenn, dann waere es fast unbezahlbar.
Dafuer erzaehlte er uns aber, dass er gerade zusammen mit zwei Schweizern eine Dschungel-Tour gemacht haette und bot uns an, mit uns fuenf Tage noch einmal reinzufahren.

Wir ueberlegten nicht lange, holten unser Gepaeck wieder aus dem Bus und gingen erstmal mit ihm zusammen in das Hostel, wo er und die Schweizer die Nacht verbrachten.
Nachdem Frank uns noch weiteres ueber die Tour erzaehlt hatte und die Schweizer uns Bilder zeigten, stimmten wir zu und verabredeten am Sonntag zu starten. Die Schweizer waren von der letzten Woche so begeistert, dass sie spontan entschlossen, noch einmal mitzukommen.
So beendeten wir unseren Abend mit neuen Freunden in der Dorfdisco von Pilcopata, in der wir bei einem Bier die ganzen Geschehnisse des Tages verarbeitetet.

Paucatambo Do 5.3.2009

Heute sollte unsere Tour Richtung Puerto Maldonado weiter gehen. Gegen 10.30h machten wir uns auf den Weg zu unerer naechsten Station Paucartambo. Noch wussten wir nicht, was fuer eine Strecke uns hier erwarten wuerde. Doch schon bald wurde klar, es gibt nicht nur eine Death Road, wir scheinen hier schon bereits die Zweite gefunden zu haben.
Eine einspurige "Strasse" fuehrte uns einen Pass von 4000 Meter hinauf. Wir sassen ganz vorne und hatten direkten Blick auf die Strasse, herrlich ;-) Selten waren wir dem Abgrund so nahe wie auf dieser Fahrt.

Letztendlich erreichten wir Paucatambo dann aber doch noch. Die Jungs versuchten verzweifelt einen Truck zu finden, der uns weiter in Richtung Regenwald bringen sollte. Allerdings erfolglos. Immerhin hatten sie fuer den naechsten Tag um 9 Uhr einen Truck gefunden.
Somit mussten wir eine Nacht in Paucatambo verbringen.

Janin und ich beschlossen den Tag mit ein paar Alster und unglaublich leckeren Fleischspiessen an der Flusspromenade ausklingen zu lassen.



Dort machten wir wirklich nette Bekanntschaften, zum Beispiel mit ungefaehr 5 Kindern zwischen 4 und 8 Jahren die uns fuer ca. 1 Stunde balagerten uns danach durch die Stadt folten und die wir erst wieder los wurden, als wir in unser Hostel gingen.
Wir kamen uns ein wenig wie der Rattenfaenger von Hameln vor- In so einem kleinen Dorf ohne Turisten sicherlich ein seltsamer Anblick...;-)



Ein wirklich schoener Nachmittag, Kinder sind wirklich erstaunlich offen und auch die Verstaendigungsprobleme standen der Kommunikation hier nicht im Wege.




Machu Picchu Mi 4.3.2009

Hallo ihr Lieben,

heute haben wir die Inkastadt Machu Picchu bsichtigt. Ein Tag auf den wir uns schon seit ewigkeiten gefreut haben.
Nachdem sich Guido heute morgen von uns verabschiedt hatte, ging es um 6.30h zum Busbahnhof um dann mit der Peru Rail nach Aguas Caliente zu fahren. Die Fahrt dauerte ungefaehr 4 Stunden wobei der Zug die erste halbe bis dreiviertel Stunde damit verbrachte sich im "Zick- Zack- Kurs" den Berg hoch zu quaelen. So fuhren wir immer wieder die geiche Strecke nur auf unterschiedlicher Hoehe.



Landschaftlich war die folgende Fahrt ein absoluter Traum.



Gegen 11h Uhr erreichten wir Aguas Caliente, da wir im Zug kein Fruehstueck bekommen hatten, beschlossen wir erstmal in Ruhe zu essen. Dies dauerte allerdings, sodass wir gerade noch den letzten Bus um 13h erwischten, der uns nach oben bringen sollte.

Nachdem auch ichohne Studentenausweis weniger Eintritt bezahlt hatte, machten wir uns auf den Weg zum Aussichtspunkt. Der erste Blick der sich uns auf Machu Picchu bot, war keineswegs enttaueschend.




Es war noch schoener als wir es uns jemals haetten vorstellen koennen. Unglaublich, wie so eine Stadt in solch einer Hoehe erichtet werden konnte.



Auch mit den Touristenmassen hatten wir Glueck, es wir ja dazu geraten sehr frueh am Morgen zu kommen, doch es stellte sich heraus, dass gerade die Mittagszeit perfekt war.



Es waren relativ wenig Besucher da. Somit hatten wir auch die Moeglichkeit innerhalb der Ruinen mal fuer uns allein zu sein.

Nach ca. 3 Stunden machten wir uns auf den Rueckweg, diesmal allerdings zu Fuss. Eine gute Stunde dauerte der Abstieg.
Nachdem wir noch lecker gegessen hatten gib dann um 19h der Zug in Richtung Cuscou, diesmal fuhren wir allerdings nicht ganz zurueck, sondern mussten unterwegs in einen Bus umsteigen.
Gegen 23h waren wir dann wieder zurueck im Hostel.

Ein Tag der zwar teuer war, sich aber auf jeden Fall gelohnt hat. Obwohl wir so hohe Erwartungen hatten, wurden wir nicht enttauescht, im Gegenteil!

Dienstag, 3. März 2009

Cusco Mo 2.3 - Di 3.3.2009

Hallo ihr Lieben,
wir sind gut in Cusco angekommen. Allerdings etwas spaeter als erwartet. Unser Bus sollte um 9h in Copacabana los, damit wir dann nach 3 Stunden in Puno umsteigen konnten um dann um 17h in Cusco zu sein.
Leider hatten wir etwas laenger Aufenthalt in Puno, so dass wir Cusco erst um 20h erreichten. Zu spaet um die Zugtickets fuer den naechsten Tag zum Machu Picchu zu kaufen.
Somit wir beschlossen wir den heutigen Tag ruhig angehen zu lassen, die Tickets zu buchen und dann morgen frueh den Machu Picchu zu besichtigen.
Wir schauten uns einen Mercado an und schlenderten durch die Stadt.
Morgen werden wir auch erst sehr spaet wieder in Cusco sein, sodass wir wohl kein Internet mehr aufsuchen koennen.
Am Donnerstag geht es dann weiter ueber Paucartambo Richtung Nationalpark Manu und von dort aus Richtung Puerto Maldonado. Dort werden wir eventuell auch erst wieder Internet haben. Also macht euch keine Sorgen, wenn ihr laenger nichts von uns hoert. Die nachsten 1 bis 2 Wochen werden wir keine Moeglichkeit haben zu posten.
Bis dahin ganz liebe Gruesse an Alle...

Sonntag, 1. März 2009

Copacabana, 28.02.- 01.03.2009

Hallo an alle,

am Samstagmorgen sollte dann unser naechstes Ziel angesteuert werden: der Titicacasee. So machten wir uns morgens auf zum Busbahnhof zusammen mit unserem neuen Reisebegleiter, Guido dem Italiener.
Die Busfahrt dauerte nur drei Stunden, was fuer uns als Vielfahrer wirklich gar nichts war. In dem Ort Copacabana angekommen, machten wir uns auf die Suche nach einem Hostel und wurden auch schnell fuendig. Es wurde sogar mit warmem Wasser rund um die Uhr geworben, was wir sehr reizvoll fanden, weil wir seit Tagen nur noch kalt duschen koennen. Die Zimmer bezogen, machten wir uns erstmal auf den Weg ins naechste Internetcafe, um uns ueber unsere zugeteilten Referendariatsplaetzt zu informieren.

Danach schlenderten wir ein wenig durch die Strassen und stellten schnell fest, dass uns der Karneval scheinbar verfolgt - die ganze Stadt war mal wieder im Ausnahmezustand, ueberall wurde gefeiert, getrunken und getanzt. Wir beobachteten ein wenig das bunte Treiben, tranken noch etwas und machten uns dann wieder auf dem Heimweg zu unserem Hostel, wo wir noch ein wenig vor unseren Zimmern zusammen sassen und den Abend dort ausklingen liessen.

Sonntag, 01.03.2009

Wir wachten morgens auf uns unser erster Gedanke galt der warmen Dusche. Leider wurden wir schwer enttaeucht. Das Wasser war zum einen kalt, zum anderen verschwand es zeischenzeitlich ganz. Kein guter Start in den Tag - aber wir lassen uns die Laune von sowas ja nicht vermiesen!
Fuer den heutigen Tag stand eine Bootstour zur Isla de la Sol und Floating Island auf dem Programm. Wir hatten die Tour gestern schon gebucht - insgesamt waren wir 10 Leute (unser Italiener Guido ist sehr kontaktfreudig und hat noch ein paar Chileninnen gefunden, die sich uns anschliessen wollten).
So machten wir uns um 13 Uhr auf den Weg zu unserem Boot, legten auch wenig speater ab und die Tour konnte beginnen. Wir genossen die Sonne an Bord und herrliche Landschaft.




Nach ca.2 Stunden erreichten wir die Isla de la Sol. Auf dieser leben ca. 2000 Menschen und fast genausoviele Esel, Schweine, Kuehe und Schafe.
Wir stiegen einen Pfad hinauf, um von oben die Aussicht zu geniessen. Dabei kamen uns wirklich fast genausoviele Esel entgegen wie Menschen. Nach einer Stunde Aufenthalt ging es auf unserem Boot weiter zu den Floating Islands - dies sollten eigentlich grosse Inseln im Wasser sein, die aus Schilf gebaut sind.

Dort angekommen bekamen wir allerdings nur zwei sehr kleine Inseln zu Gesicht, die eigens fuer Touristen angelegt schienen. Nach kurzer Nachfrage wurde klar, dass die richtigen grossen Inseln an einer anderen Stelle im Titicacasee zu finden sind. So fuhren wir langsam wieder Richtung Copacabana, genossen noch ein wenig die Sonne und trudeltem gegen halb sieben im Ort ein.

Heute abend werden wir wohl nicht mehr viel machen, denn morgen frueh geht es weiter nach Cusco - das heisst also wieder mal einen ganzen Tag busfahren.Wir wissen noch nicht genau, wann wir uns wieder melden koennen, weil wir am Dienstag wohl den ganzen Tag Macchu Picchu besichtigen werden, Mittwoch unsere Tour in den Regenwald starten und es dort wohl nicht so einfach sein wird, ein Internet-Cafe zu finden.
Aber wir melden uns, sobald wir koennen...bis dahin senden wir ganz liebe Gruesse an alle!

Death Road - Fr. 27.2.2009

Hallo ihr Lieben!


WIR HABEN UEBERLEBT ;-)




Nach einigen Uberlegungen haben wir uns entschlossen die Death Road zu fahren. Natuerlich gab es hier und dort ein paar Zeifel. Letztendlich sind wir aber alle sehr froh uns dafuer entschieden zu haben. Es war ein unglaubliches Erlebniss.

Frueh am Morgen trafen wir uns bei unserem Veranstalter um dort zu Fruehstuecken und uns fertig zu machen. Noch wustten wir wohl, dass es kalt werden wuerde, aber mit so einer Kaelte, Wind und Regen hatte keiner von uns gerechnet.

Auf ca. 4600m wurden wir dann nach einer kurzen Einweisung mit unseren Fahrraedern und den Guides allein gelassen.

Das Wetter war die Hoelle, schon nach 5 Minuten waren wir voellig durchneasst und eiskalt. Zunaechst mussten wir eine Asphaltstrasse hinunter, die bei dem Regen nicht unbedingt sicherer wurde.

Janin ging es leider aufgrund der schnellen Hoehenveraenderungen nicht so gut, sodass sie den Begin der eigentlich Death Road ueber im Bus verbringen musste. Die letzten Teilstrecken konnte sie dann allerdings wieder bezwingen.




Die Eindruecke waren grossartig, die eigentlich vorher erwartete Hoehenangst stellte sich kaum ein.

Eine faszinierende Tour, die wir letztendlich nach fuenf Stunden und 3400 Hoehenmeter hinab in einem kleinen Hotel beendeten.
Gegen 17h fuhren wir Richtung La Paz zurueck. Voellig geschafft aber gluecklich alles ueberstanden zu haben erreichten wir die Stadt.